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Il Grande Inverno (1996)

Il grande inverno (1996)

Book Info

Genre
Rating
4.48 of 5 Votes: 3
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ISBN
8804490675 (ISBN13: 9788804490678)
Language
English
Publisher
Mondadori

About book Il Grande Inverno (1996)

Der zweite Teil der deutschen Übersetzung (Band 1.2) entspricht der zweiten Hälfte des ersten englischen Bandes und knüpft demnach nahtlos an das Geschehen zuvor an.Wir begleiten die bisherigen Charaktere weiter auf ihrer Reise und bekommen das Geschehen aus der Perspektive mehrerer Handelnder erklärt, aber weiterhin durch einen außenstehenden Erzähler.Die Story wird immer spannender und nimmt immer mehr Fahrt auf - ich konnte das Buch wirklich kaum zurück legen und hab es innerhalb weniger Tage gelesen (auch wenn ich jetzt erst zum rezensieren komme). Es werden immer mehr Details preisgegeben und die Handlungen verdichten sich und führen weiter zusammen.Das ganze ergibt ein spannendes Szenario, dass mir wirklich mehr als gut gefallen hat. Die Geschichte ist sauber durchdacht und dabei so flüssig und leicht geschrieben, dass die Seiten nur so fliegen. Dem Buch mangelt es nicht an Tiefe, an Hintergründen, Realitätssinn und Charakterentwicklung.Ich bin wirklich gespannt, wie es im kommenden Buch weitergeht und möchte am liebsten die komplette Reihe sofort kaufen und lesen *g* Für mich eine klare Leseempfehlung - auch für diejenigen, die sonst kein Fantasy lesen ist dies denke ich ein gutes Buch. Zitat:„Es war eine klare, kalte Nacht, und die Sterne funkelten über den Bergen, grell und gnadenlos wie die Wahrheit.“(S.41)„Wenn man das Spiel um Throne spielt, gewinnt man, oder man stirbt. Dazwischen gibt es nichts.“(S.82)„In der Dunkelheit hatte er das Scharren von Stein auf Stein gehört. Er drehte sich um und sah, dass die Gräber sich öffneten, eines nach dem anderen.“(S.170)Inhalt:Die Zeichen stehen auf Krieg. Jaime Lennister sammelt auf Casterlystein bereits Truppen um sich. Der Königsmörder will nichts dem Zufall überlassen.Ned muss feststellen, dass sich König Robert verändert hat. Von seinem alten Freund ist nichts übrig geblieben. Zudem ist er ein schwacher König. Robert widmet sich lieber seinen Vergnügungen als Staatsgeschäften. Und so werden die Intriganten rund um den Eisernen Thron immer mächtiger. Ned kommt einem Geheimnis auf die Spur und setzt ein Ultimatum. Doch ein Zwischenfall ändert abrupt das Geschehen. Nun befindet er sich selbst in größter Gefahr. Und den Sieben Königslanden droht damit großes Ungemach.Meinung:Vom ersten Teil der Reihe war ich bereits begeistert. Nun war meine Neugier auf weitere Entwicklungen in Westeros geweckt und ich wollte gleich wissen, wie sich das Geschehen fortsetzt und ob George R. R. Martin das hohe Niveau halten kann.Die Handlung in „Das Erbe von Winterfell“ setzt nahtlos an die Entwicklungen aus „Die Herren von Winterfell“ an. Bereits nach wenigen Seiten befand ich mich wieder vollends im Geschehen. Ränkespiele, Treueschwüre und Machtdemonstrationen begleiteten mich daraufhin weiter durch die Seiten.Sofort wurde ich wieder eingenommen von dieser grausamen Welt, die den Menschen für ihr Überleben alles abverlangt. So manches Leben ist weniger wert als andere. Einfluss und Macht definiert sich ausschließlich über das Geburtsrecht. Wer es dennoch geschafft hat, im Dunstkreis der Großen und Mächtigen leben zu dürfen, richtet sein Handeln an den Entwicklungen aus und unterstützt eigennützig die Seite des vermeintlichen Siegers. Die Starks fühlen sich in Königsmund mehrheitlich sichtlich nicht wohl. Ned fühlt förmlich, dass er den Leuten, die ihn umgeben, nicht wirklich trauen kann. Jeder scheint sein eigenes Spiel zu spielen und achtet dabei stets auf die eigene Vorteilnahme. Und Ned muss erkennen, dass der Preis seiner Treue sehr hoch ist.Nur Sansa ist vom Prunk und dem Leben am Hofe angetan. Zudem ist sie hier stets in der Nähe ihres geliebten Prinzen Joffrey. Die Frage, ob er diese Liebe in gleicher Intensität erwidert, nagt an ihr. Durch ihre Naivität wird sie für fremde Zwecke benutzt und gesteuert. In ihrer Hilflosigkeit weiß sie sich keinen anderen Rat, als dies mit sich geschehen zu lassen. Langsam mehren sich die Zweifel in ihrem Inneren, doch es könnte zu spät sein. Joffrey ist ein wahres Musterbeispiel für einen unsympathischen Menschen. Er trifft seine Entscheidungen jeweils ausgerichtet an dem Grad der Grausamkeit. Wirkliche Gefühle und Emotionen scheinen ihm fremd zu sein. Dabei macht aber nicht er sich die Hände schmutzig. Eine Vielzahl von Handlangern und Günstlingen bereiten den von ihm vorgesehenen Weg. Ratschläge bedeuten ihm nichts, seine Meinung ist das Einzige, was zählt. Und so ist es kein Wunder, dass er mehr und mehr blind gegenüber den wirklichen Geschehnissen in den Königslanden und damit nahezu ahnungslos wird.Daenerys Entwicklung war unverkennbar. Diesen Charakter liebe ich ganz einfach. Als junges Mädchen an Khal Drogo verschachert, reift sie zu einer selbstbewussten Frau mit eigenen Entscheidungen heran und bestimmt zunehmend das Geschehen. Ihrem Khal ist sie treu ergeben, ihre Liebe zu ihm scheint grenzenlos. Doch auch auf Daenerys warten so manche Schicksalsschläge.Wiederum konnte ich mich in der Geschichte rund um Westeros fallen lassen und das bildgewaltige Geschehen mit all den starken Charakteren genießen. Ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten und fieberte den nächsten Seiten stets entgegen. Dem Autor ist es mühelos gelungen, mich an sein Werk zu fesseln und alles um mich herum zu vergessen. Die komplexen Handlungsstränge wurden genial verknüpft und beeinflussen sich auf die eine oder andere Art. Konsequent geht der Autor seinen Weg und schreckt auch nicht davor zurück, seine Charaktere leiden zu lassen. Für die Erzählung seiner Geschichte nutzt George R. R. Martin, wie bereits im ersten Teil der Reihe, die Vergangenheitsform aus Sicht verschiedener Charaktere. Diese gewählte Form in Verbindung mit zahlreichen Dialogen zwischen den Beteiligten verhalf mir dazu, immer nahe am Geschehen zu bleiben und Zusammenhänge zu erkennen. Zwischen dem Dothrakischen Meer, Königsmund bis hin zur Mauer der Nachtwache sammelte ich so Sinneseindrücke, wie sie realer nicht wirken könnten und so manches Bild in meinem Kopf entstehen ließen.Mit dem Ende von „Das Erbe von Winterfell“ weckte George R. R. Martin definitiv meine Neugier für das weitere Geschehen, und so wird es mit Sicherheit nicht lange dauern, bis ich Westeros wieder einen Besuch abstatten werde. Urteil:„Das Erbe von Winterfell“ kann das Niveau seines Vorgängers definitiv halten. Helden wurden geboren, epische Schlachten geschlagen und ehrenvolle Bündnisse geschlossen. Meine ereignisreichen und atemberaubenden Lesestunden belohne ich deshalb mit 5 Büchern.Für alle, die Ehre und Treue einen hohen Stellenwert beimessen, dabei Enttäuschungen jedoch verkraften können und die Hoffnung auf ein gutes Ende nie aufgeben.Die Reihe:1. Die Herren von Winterfell2. Das Erbe von Winterfell3. Der Thron der Sieben Königreiche4. Die Saat des goldenen Löwen5. Sturm der Schwerter6. Die Königin der Drachen7. Zeit der Krähen8. Die dunkle Königin9. Der Sohn des Greifen10. Ein Tanz mit Drachen11.+12. Originaltitel: The Winds of Winter(voraussichtlicher Erscheinungtermin: 2015)13.+14. Originaltitel: A Dream of Spring©hisandherbook.de

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ich wollte noch Raum nach oben lassen bei der Bewertung. aber das Ende war dann einfach mal zu gut.
—regie

Keine Worte für das, was ich gerade alles gelesen habe...
—Hestia

Gostei especialmente do fim por ser inesperado...
—nuemi

Ich bin begeistert, einfach nur TOP!
—Kath

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